„Große Unternehmen und reiche Griechen sollen dem eigenen Staat 50 Mrd. Euro oder sogar noch mehr schulden“, schreibt die <link www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-schweizer-konten-eines-griechischen-unternehmers-gesperrt/60173257.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">FTD am 24.2.</link> weiter. Wie ist es möglich, dass sich die halbe Finanzwelt seit Jahren mit der Rettung eines überschuldeten Staates beschäftigt, bis heute aber nicht klar ist, wer wie viel Geld diesem Staat hinterzogen hat. Was ist von einem Internationalen Währungsfonds und einer Troika zu halten, die alles daransetzen in Griechenland die Löhne zu senken und Staatsbedienstete zu entlassen, aber nur wenig oder gar kein Interesse daran zeigen, bei der Aufklärung der Steuerdelikte behilflich zu sein. Wenn die griechische Finanzkrise die internationale Währungsstabilität bedroht, warum sitzen dann nicht längst alle Steuerverbrecher in Beugehaft? Es ist höchste Zeit, weltweit jeden Steuerbetrüger ab einer gewissen Summe zu verfolgen und sein Vermögen einzuziehen. Solange es Renten gibt, die kaum zum Überleben reichen und Kranke, für deren Versorgung die Mittel fehlen, darf Steuerhinterziehung nicht geduldet werden.
Klaus Willemsen, 24.02.2012
Der Autor ist freier Referent und ehrenamtlicher Vorstand der „<link www.inwo.de/>Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung</link> e.V.“. <link www.inwo.de/Medienspiegel></link>
Verwendete Quelle:
FTD, 24.02.2012 <link www.ftd.de/politik/europa/:schuldenkrise-schweizer-konten-eines-griechischen-unternehmers-gesperrt/60173257.html></link>
