"Was Westerwelle bewusst oder fahrlässig suggeriert ist, dass Arbeitenden und mittelständischen Unternehmern von ihrer Leistung vor allem deshalb immer weniger bleibt, weil Hartz-IV-Empfängern und anderen sozial Schwachen eine menschenwürdige Existenz ermöglicht werden soll. Ein Blick auf die Fakten: Dafür investierte der Staat im Jahr 2007 rund 42 Milliarden Euro."
Rund 500 Milliarden Euro würden dagegen von Arbeitnehmern und Konsumenten an eine kleine Besitzstandselite umverteilt - durch Einkünfte aus dem Besitz großer Vermögen in Form von Renditen und Zinsen, so Seltmann. Nicht die Umverteilung von der Mitte nach unten sei das Problem, sondern die Umverteilung von Mitte und unten nach ganz oben. Nur ein winziger Bruchteil dessen, was der Mittelstand erarbeite, gehe an die Empfänger von Hartz IV. Der Löwenanteil fließe zu den Superreichen, der Klientel der FDP.
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