Braucht es regionales Geld

fragt sich die Autorin Julia Lauer. Die FAZ berichtet am 16. Juni auf Seite 11 und auch digital über den „Chiemgauer“. Wohlwollend werden das erfolgreichste Regiogeld Projekt und sein Gründer Christian Gelleri porträtiert.

Thematisiert werden die Globalisierung, der regionale Arbeitsmarkt und die Geschichte der Regiogeld-Idee. Entlarvend ist die Einschätzung des Volkswirts Gerhard Rösl, der sich im Auftrag der Bundesbank mit den alternativen Währungen beschäftigt hat. Seine sehr oberflächliche Bewertung ist allerdings beispielhaft für die Ignoranz und Unflexibilität seiner Zunft. Bedauerlich, dass auch Frau Lauer den immer wiederkehrenden Irrtümern vom Schwundgeld und der „eingebauten Inflation“ aufsitzt. Die Bedeutung einer Geldgebühr für die Zirkulation und die Vermeidung von Hortung bleibt ihr verborgen. Dennoch ist der Beitrag der FAZ <link http: www.faz.net artikel c30176 regionalwaehrung-im-chiemgau-noch-so-ein-schwundgeld-30440475.html external-link-new-window externen link in neuem>„Noch so ein Schwundgeld“ durchaus empfehlenswert.

Klaus Willemsen 17.06.2011