"Der (bevorstehende) Super-GAU in Japan zeigt, dass hochriskante Techniken wie die Atomtechnik langfristig nicht beherrschbar sind. Selbst führende Industrieländer sind dazu offensichtlich nicht in der Lage. Die Folgen der Atom-Katastrophe sind für Mensch und Natur verheerend und gefährden dauerhaft das Überleben auf unserem Planeten", heißt es in der Erklärung.
Deshalb rufen die Teilnehmer des von "Global Change Now" organisierten Kongresses zum sofortigen Handeln auf. Dabei geht es den Initatoren nicht um die gerade beschlossene Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken. Ihr Aufruf geht deutlich darüber hinaus:
"Wir fordern die Bundesregierung zu einer gründlichen Analyse der Ursachen für solche und ähnliche Katastrophen auf. Für eine zukunftsfähige Gesellschaft ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir auf langfristig funktionierende Systeme setzen - und nicht auf solche, die zwangsläufig unkontrollierbar sind.
Die Atom-Katastrophe und die ständig wiederkehrenden Finanzkrisen zeigen nach Ansicht der Unterzeichner, dass statt der störanfälligen etablierten Systeme dringend zukunftsfähige Lösungen gebraucht werden:
"Das Finanzsystem spielt dabei eine entscheidende Rolle. Milliarden-Investitionen in Atomkraftwerke erhalten fast immer den Vorzug vor weniger riskanten dezentralen Projekten. Das gilt es zu ändern. Und zwar grundlegend!"
Das Bündnis von zehn Organisationen hatte gestern zum Geldkongress in der Berliner Arena eingeladen (<link http: macht-geld-sinn.de _blank external-link-new-window geldkongress>macht-geld-sinn.de). Die Vorträge und Diskussionen mit 16 Referenten wurden von rund 250 Multiplikatoren aus ganz Deutschland besucht. Die beteiligten Organisationen vertreten rund 3.000 Mitglieder.
Organisationen:
Global Change Now
INWO Deutschland e. V.
Humanwirtschaftspartei
Equilibrismus e. V.
Humane Wirtschaft
Förderverein NWO e. V.
Die Violetten - für spirituelle Politik
Jetzt handeln!
Nach der Atom-Katastrophe in Japan fordert ein Bündnis von zehn bundesweit aktiven Organisationen zum sofortigen Handeln auf. Gemeinsam mit rund 250 Teilnehmern des 1. Geldkongresses in Berlin richten sie einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung.
