In der Fernsehsendung des Bayerischen Rundfunks sagte Beckstein (siehe Video-Zusammenschnitt):
"Die Schuldenzahl ist ja wirklich schon so, dass man erschrickt: 1800 Milliarden Schulden. Ich hab neulich nachgerechnet. Wenn man jeden Monat jetzt eine Milliarde zurück zahlen würde, wären wir nach 150 Jahren schuldenfrei."
Diese Milchmädchenenrechnung, die so ähnlich auch schon der Bund der Steuerzahler aufgestellt hat, enthält leider einen großen Haken. Sie berücksichtigt die problematischste Nebenwirkung von Schulden nicht: das Anfallen von Zins und Zinseszins.
Nicht umsonst ist der "Schuldendienst" (Zinszahlungen) seit Jahren der zweitgrößte Posten im Bundeshaushalt! Und mit den Zinsen vervielfacht sich der Gesamtbetrag der fälligen Rückzahlungen, wie das Steuerzahler-Beispiel zeigt.
