Steigende Zinsen erhöhen die Kosten für Investitionen und Preise. Trotz dieser unzweifelhaften Tatsache wird die Fachpresse nicht müde, eine offensichtliche Falschaussage immer und immer wieder zu publizieren, ohne sie auch nur ansatzweise zu hinterfragen: »Stark steigende Energiepreise haben die Teuerung im Euroraum auf den höchsten Stand seit drei Jahren getrieben. Damit wächst der Druck auf die EZB, die Zinsen weiter zu erhöhen.« Gegen steigende Energiepreise helfen Investitionen in regenerative Techniken und ein massive Einsparungen von fossilen Energieträgern. Auch das Narrativ vom »Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges« wird propagandistisch wie ein Mantra kommuniziert. Für Lobby unabhänige Ökonomen sollte ein Ausstieg aus der Ölverbrennungs-Ökonomie schon seit den 1970er Jahren »ganz oben auf der To-do-Liste« stehen. Europa braucht das Instrument von Liquiditätsgebühren. Doch dieser Ansatz wird auf allen Ebenen weiterhin lautstark totgeschwiegen. Warum eigentlich? https://www.manager-magazin.de/politik/europa/inflation-im-euroraum-teuerung-steigt-wegen-energiepreisen-auf-vier-prozent-a-2b874488-6401-40db-9567-1e35e10742c0
Steigende Zinskosten gegen steigende Preise - geht's noch?
Stark steigende Energiepreise als Rechtfertigung, die Zinsen weiter zu erhöhen?
